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herbeibeschwore» hatte, wir über die Waldslrecke zu ihnenhinsegelteu, Ein Theil des trümmerhastcn Gebendesverbarg sich hinter Schlingkrant nnd Moos, das an demgrauen Gestein herabhing, und hinter manchem Baum,der mit trauerooll Hangendem Wipfel sich über gestürzteSäulen und zerfallene Schwibbögen beugte. Allein durchein einziges hohes Bogenfenster ließ der Mond scharfenStrahl fallen, nnd tief unten brach der mitternächtigeOcean sich in zahllose Funken lebendigen Lichtes, Fern-hin sah man den gelbenllferfand sich um die Klippen her-nmdehncn, jedoch außer diesen Ruinen war kein Hauchkeine Hütte am weiten Horizont wahrznnehmcn. Links,von der Abtei lagert ein alter Kirchhof, in dessen Grüf-ten die Gebeine eines Dutzend Mönche modern, die ihrerZeit lustige Gesellen gewesen scyn mogten. So schienennur die Todten uns zu bewillkommnen. Dem war jedochnicht so, denn als ich einem anderen Theile der Abtei,da wo der Hauptthurm sich noch befand, mich zuwendete,gewahrte ich durch ein langes schmales Fenster, das zurHälfte von Schlingkraut Überhängen war, jenes bleiche,mystische Licht heroorströmen, das wir in der Ferne hat-ten schimmern sehen. In demselben Augenblick ward einlautes Chorgclächtcr hörbar, und sobald dasselbe auf-hörte, ließ sich auf den Von einer sanften, lieblichenStimme ertheilten Befehl ein Gesang in einer mir etwasfremdartig klingenden Sprache pcrnchmen, von der derTeufel mir jedoch, indem er sich die Augen wischte, nick!
Bnüver's Romane, NX.XXIl, -4