„Nsmodens, wir begeben uns also wirklich zn denHeren?" fragt' ich„
„Zuverlässig. Aber wie kommt'S, Freund, daß Dirimmer noch Romantisches anklebt? Die Welt schimpftDich ehrsüchtig, dennoch anstatt Dir Strickleitern zn kno-ten, um ans ihnen zur Machtgcwalt emporzuklimmen,reitest Du mit mir und deiner Imagination durch dieLüste, um mit den Heren zu Abend zu essen."
„Alles hat seine Zeit, Gevatter AsmodeuS. Nochrollt Jugendgluth in meinen Adern, besonders wenn ichzu Gaule sitze, etwas Neues auffand oder der Liebe hul-dige. Zeit genug zum Emporklimmen ist's für den Mann,wenn er über den Rubikon der Dreißiger giny, und bisdahin nicht ganz und gar Müßiggänger war. Bis dahinaber ergötz' ihn der Scherz, so lange der Mai lacht.Der böse Tag muß endlich doch kommen. Huffah! Hur-rah! wie die Hecken an uns hinrennen und der verschwen-derische Mond über die gierigen Wasser seine Juwelenwie ein cngländischer Lord über die Bajadere des Balletsseine Guineen herabschauert! Heisa! vor etlichen — ach!vor wie vielen? Jahren, AsmodeuS, schiffte ich über einenFlnß, wie der, der jetzt unter uüs wogt, zu der Grottehinüber in der die heitersten Augen und die schönstenRosenlippen weilten, die jemals einen Liebenden bewill-kommneten! — ülais, i evonons ä, nos moutans ! Washast Du Neues? Besuchtest Du die Theater Freund, seit-dem ich Dich das letztemal sah ? Legtest Du Deine Schlin-gen und begrüßtest Du Deinen Verwandten 'Robert' ?"