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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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harte ja eine Heldin darzustellen! Fünfzehn Probestundcn .waren erforderlich, nm die Creatur dahin zn bringen, sichvor sich selber zu schämen; dennoch fand geliebtes Publi-kum, daß die Schöne 'auf dem sichersten Wege zur Kunst'war, und daß jede Bühne 'sich glücklich schätzen könnte,eine solche Künstlerin für sich zu gewinnen? Doch indiesen Dingen," setzte mein satyrischer Teufel hinzu,äfftdie Bühne nur der großen Welt sowohl hinter als vor denEouliffen nach. So erinnere ich mich," fuhr Asmodensnach einer kleinen Pause fort,wie eine berühmte Schau-spielerin als Griechenheldin, gleichviel als welche, aufhöchst majestätische Weise beim Abgehen die Arme vorsich hinstrcckte. ' Welche Plastik! welche Würde! welcheHoheit!' schrie das Auditorium, und applauditte, als hättees nicht Fäuste genug dazu gehabt. Wirklich war der Arm --der Dame ungeduldig vorgestreckt; allein wonach langteer? Antwort: Nach einer Prise aus der Schnupftabacks-dose, die beständig hinter der Scene für die große Mimi-kcrin bereit gehalten werden mußte!"

Der Leser muß wissen, daß ich an dem Mißgeschickkränkele, nur allzu leicht gclangweilt zu werden. Ich kannunmöglich eine Predigt, weniger aber noch eine Komödiebis zu Ende auhören. Belustigung ist das langweiligsteTreiben der Menschen!

Dich langweilt der Kram hier gewiß," sagte ichzum Teufel.Lass' uns fortgehn!"

Wohiu?" fragte ASmodeus.

Ei nun," versetzte ich,es ist sternhell; laß uns