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aufsuchen. Kami cr mich nicht ans der Krankheit her-auSwaschcn, so spült er mich um ein Weniges früherin's Grab. Nächst einem langen Lebe» gibt es keinegrößere Segnung, als einen hurtigen Tod."
Als ich dieses AphvriSm vor mich hinsprach, klopfteich an des Quacksalbers Thür. Ein Diener öffnete mir.Ein Besuch bei einem Quacksalber ist eine höchst erquick-liche Aufregung. Es liegt etwas Pikantes in der Ge-ringschätzung aller Vorsicht, womit wir uns solchem ge-setzwidrigen Jagdmachcr aus Menschenleben, der uns ohneAnsehen der Person nmbringt, in die Arme werfen. Essteckt ein köstlicher Kitzel in einer ungeheuren Ansforde-rung unserer Leichtgläubigkeit; wir erwärm, mit Beha-gen Wunderwerke an unserer eigenen Person verübt, undbegeben uns zn einem Quacksalber genan aus eben demAntriebe, ans welchem unsere Vorfahren zu einem Wahr-sager oder Hereumeister gingen. In welchem Jahrhun-dert hätte die Menschheit nicht ihren Lieblings-Aber-glauben ?
Es traf sich so, daß ich au jenem Morgen der Letztevon denen war, die bei dem „Großen Wiederherstellxrder Natur" etnsprachen. Einer nach dem andern von»leinen Vorgängern schlüpfte in das Stndirzimmer desWunderdoktors und dann zu dessen Hause hinaus. End-lich befand ich mich allein im Vorzimmer. Während ichmich einem weichen Armstnhl und einer Träumerei hin-gab, ward ich Plötzlich durch eine feine hellklingendeStimme ausgeschreckt, die mich die Worte „So sehen wir