Druckschrift 
2 (1840)
Entstehung
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gür Volkman, der mehr denn irgend einer seinerLandsleute für abergläubische Eindrücke empfänglich war,ward die Wissenschaft, ans die er in Rom zufällig stieß,«in ganz ihn hinnehmcnder und blendender Gegenstand,Er widmete sich ausschließlich diesem neuen Wirkungs-kreise, Nllmälig wurden Block und Meißel von ihm ver-nachlässigt, und wenn er auch daun und wann Bildwerkeformte, hatte doch die Kunst des Bildhauers anfgehört,ihm LebeuSbcruf und Ziel seines Ehrgeizes zu sehn, Volk-mau war freilich nicht reich, jedoch zu seinem Glücke nichtgänzlich mittellos; so daß er, was Wenige können, sei-nem Eifer für unersprießliche Grübeleien nachhängcnkonnte, ohne dabei darben zu müssen. Es mag hier be-merkt werden, daß wenn ei» Mensch sich einer Beschäfti-gung hingibt, durch die er von der Welt abgezogen wird,sich seiner die unheilbare Krankheit des Alleinseynwollensbemächtigt. Die ihn, widerwärtige Welt, die ihm keinVergnügen darbietet, wird ihm unabänderlich gehässig,sobald sich Bekümmcrniß zu solcher Abneigung gesellt.Bolkman hatte sich in Nom mit einem Mädchen verehelicht,das ihn innig liebte, und für welches er jene herzliche aberuneinschmeichelnde Neigung hegte, die Männern von sei-ner besonderen Gemüthsart eigen zu sehn pflegt. Ver-möge der heiteren und geselligen Sitte und Verfassungihres Vaterlandes konnte die Italienerin sich nicht dareinfinden, den Astrologen blos mit den Sternen beschäftigtzu sehen. Neckisch und freundlich suchte sie, ihn in derWelt der Geselligkeit festznhalten, und Volkman konnteBulwerS Romane, nxvm. g