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kundig gab, schien sic dennoch nicht eifersüchtig zu sehn;ja, wie verkehrt auch sein Wandel sehn mogte, hörte siedoch nie auf, sein Interesse wahrzunehincn , vielmehr warsie ihm gehorsam, wo sie es konnte, und wich niemalsvon dem Wege der Sanftmnth und des stillen Ergebnisder Gatrin ab. lieber solches Weib konnte Erpingham sichnicht beklagen; auch schätzte er Constanze, lobte sie, er-bat sich ihre Rathschläge und hegte sogar einen gewissenGrad von Ehrfurcht für sie.
Ach, Constanze— wär'st Du die Tochter eines Edel-manns oder Bauers — wär'st Du die Tochter irgendeines Anderen als John Vernvn's gewesen — welch einkostbarer, unvergleichlicher Schatz würden Dein Herz,Deine Schönheit, Dein Genie gewesen seyn!
Füiifundzwcinzigstes Kapitel.
Das Vergnügen des AurückgebeuS erlittener Demiithlguug. —Coustailzcns Rechtfertigung des Modelebens. — Bemerkun-gen über dieses. — Godolvhius Treiben. — Fannv Millin-gers Schilderung ihrer selbst. — Mangel an Mruh in denMoralisten.
Es war ein stolzer Moment für Constanze, als dieHerzogin von Winstonn und Lady Margaretha Mtdge-combc an sic schrieben, sic bedrängten, sie bestürmten, umvon ihr ein Lächeln, eine Artigkeit, eine Einladung odereine Einlaßkarte bei Aimack zu erlangen.
Anfänglich hatten die Beiden gehofft, sie nieder-