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gnngen — hätte denken mögen — reichte sie ibm dieHand und sprach:
„Wir sind Freunde, Lord Dartington? Und da wirjetzt einander kennen, werden wir es immer sepn."
Bestürzt verbeugte sich der Marqniü über die schöneHand, die er berührte. Dann ging Constanze in dasanstoßende Zimmer, und ließ, um Geschäfte zn bespre-chen, ihren Gatten zn sich bitten. Dartington empfahlsich und ging.
Viernudzwaiizigstes Kapitel.
Censtmizees eheliches Heden.
Constanze, Gräfin von Erpingham war jung, reich,lieblich wie ein Traum und angcbetct wie eine Göttin.War sie glücklich? und war ihr ganzes Gemüth mit densie umringenden Kleinigkeiten beschäftigt?
Tief in ihre Eri'-merung hatte sich ein verhängniß-volles Bild gesenkt, das sie nimmer ans derselben weg-beschwörcn konnte. Das tranervvlle, mit Vorwürfen aufsie blickende Antlitz Godolphins stieg fortwährend vor ihrans. Der Zauber seiner Nähe konnte sich für sic in kei-nem andern menschlichen Wesen finden. Seine beredten,edlen Züge, die durch Genie und Leidenschaft sich ver-lebendigten und vcrglvrreichten, seine liebliche Stimme,seine Unterhaltungsgabe, die so reich an Wissen und Em-pfindung war, und die sinnige Zartheit, womit er derenAnmnth irgend einer ihr gewidmetenGesinnung anschmiegte(köstliche Schmeichelei, unter allen Schmeicheleien die an-