Druckschrift 
2 (1840)
Entstehung
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— und welcher Staubgcbvrne würde, es gekonnt haben?

— nicht immer der schönen Präsidentin seines Hausesund Herdes widerstehen. Nun trug es sich eines Tages zu,daß die Gattin ihres Mannes Begleitung zu einer jenerGesellschaften wünschte, die dem Engländer wunderlichzu bedünken pflegt, weil geistreiche Unterhaltung sich mitihnen verknüpft, und daß Bolkman aus seinen Sternenirgend einen Unfall wahrsagte, der sie unterwegs treffenwürde. Da der Astrolog den Charakter des Unfalles nichtaus seinem Hsrsskvp heranslesen konnte, sei» Weib sichjedoch nicht von dem Gange abrathcn lassen wollte, sogab er ihrem Wunsch nach und begleitete sic zu der ihnenbefreundeten Familie. Sic trafen dort mit einem jungenEngländer zusammen, der unlängst in Nom angelangt,und bereits in den Zirkeln jener Hauptstadt durch seineerccntrische Lebensweise und durch seine Leidenschaftlichkeitin Bezug auf alles Schöne bekannt worden war. DerEngländer schien von der Frau des Bildhauers über-rascht zu werden, so daß Bolkman zum ersten Male —und ach! auch zum letzten Male die O.ualen der Eifersuchtfühlte, und daher eilte, mit seiner schönen Gattin wiedernach Hanse zu kommen.

Ans dem Wege dahin, wahrscheinlich durch ein Ju-wel angelvckt, das die Signora trug, überfielen zweiRäuber unseren Bolkman und dessen Gattin in einer derGassen der dunkeln und schlechterleuchtctcn Vorstadt. Ob-wohl der Astrolog keinen Widerstand bot, zeigten die An-greifer sich doch rauh und ungestüm, so daß die Signora