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2 (1840)
Entstehung
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schreien zu könne»; sie für plebejisch, für albern, für ab-geschmackt, für eine Blaue erklären zu könne». Dies warjedoch vergebens. Constanze stieg mit jeder Stunde. Sierangen gegen die llcberzengnng, vcrmvgteu jedoch nicht,dnrchzudringcn. Der Erste, durch den sie auf ihren blödenZrrthum aufmerksam gemacht wurden, war der verstorbeneKönig, damaliger Regent; denn er widmete sich der LadyErpingham eine halbe Nacht hindurch auf einem Balle,de» er ihr zu Ehren gab. Von der Stunde an sahen dieBeiden ihre Verkehrtheit ein, und besuchten natürlich amandern Tage Constanze. Diese jedoch empfing sie mit dernämlichen Kälte, die sie ihnen von jeher gezeigt hatte;dennoch erklärten sie beim Weggehen, noch nie eine Damegekannt zu haben, die sich so sehr zu ihrem Vortheilc ge-ändert hätte. Sie schickten ihr eine Einladungskarte —Constanze lehnte ab ; eine zweite! Constanze lehnte ab;eine dritte , mit der Bitte, selbst den Tag zu bestimmen!!Constanze bestimmte den Tag, und kam doch nicht. Himmelund Erde! wie bekümmert, wie beunruhigt, wie erschrecktwaren die Beiden! — ihre liebe Lady Erpingham mußtekrank seyn! — und die ganze nächste Woche hindurchließen sie täglich nach dem Befinden der Gräfin fragen!

„Warum aber," sagte Mrs. Trevor zu der Lady Er-pingham — „warum beharren Sie in Ihrer Grausamkeitgegen jene Leute? Ich weiß, sie waren früher imperti-nent gegen Sie, doch ists zuverlässig klüger und würde-voller, Ihnen jetzt zu vergeben, Vergangenes vergessen er-