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den wie Me so sehr grübeln, über de» frei heraus zuschreiben wir jedoch nicht wagen dürfe». Inzwischen stelleman sich eine schöne, stolze, arglose Schöne vor, die aneine» Mann verehelicht ward, den sic weder liebt »ochehrt, so ist nichts wahrscheinlicher, als daß, anstatt sicheiner Liebe hinzngebcn, durch die ihr Fall bewirkt wer-de» könnte, sic weit eher vor dem bloßen Worte Liebe zn-rückbebt.
Um diese Zeit starb die verwittwcte Lady Erding-hain; ein Ergebnis, das von Constanzen aufrichtig be-weint, und durch welches das stärkste Band gclösct ward,mit welchem die junge Gräfin an ihren Gemahl geknüpftwar. Gleich den meisten Männern, die ihre sechs Fußmessen und einen großen schwarzen Backenbart haben,war Lord Erpingham eitel ans seine Persönlichkeit; undgleich den meisten reichen Adeligen, fand er Damen inFülle, die ihm versicherten, er wäre unwiderstehlich. Con-stanzens gemäßigte und ruhige Urbanität hatte ihn längstschon geärgert, und da er viel mit unverehelichten Män-nern umging, ließ er sich, gleich diesen, in Liebeshändelein. Bei alldem erkannte er doch, daß er i» der Wahleiner Gattin glücklich gewesen war. Durch ConstanzensScharfsinn war seine politische Bedeutendheit vervierfachtworden; Constanze hatte sein Haus zu dem glänzendstenin London und seinen Namen zu dem gefeiertsten ans derListe der Pcerschaft gemacht. Ob zwar freigebig, warConstanze doch nicht verschwenderisch, ob zwar schön, dochnicht Ränke spinnend: ob zwar seine Untreue sich offen-