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lockendste für ein geistvolles nnd gefühlvolles Weib!); —dies Alles trat ihr fort und fort vor die Seele, nnd ließihr Alles, was sic nm sich her erblickte, flach, fade undlangweilig erscheinen. Auch war diese tief ihr eingewur-zelte, zärtliche Schwäche die einzige Schlange — wennich mich anders dieses Gleichnisses bedienen darf, —diesich unter ihren Rosen versteckt hielt.
Hier nnn nehme ich des Lesers verschärfte Aufmerk-samkeit in Anspruch, Das Geschick der Frauen in alle»gebildeteren Kreisen der Vergesellschaftung ist in hohemGrade unnatürlich und unglückselig. Der Bauer nnd seineBcttgenossin stehen mit einander ans gleichem Fußeselbst in Hinsicht dessen, was ihr Ehrgeiz umfassen kau».Des einen Theilcs Laufbahn wird der des anderen Thei-les nicht hemmend ; — gleich sind sie einander in Be-schwerde, nnd Beschwerde ist Beschäftigung, Keine Ar-beit des Mannes gestattet der Frau, oder heischt von ihr,unbeschäftigt zn semi, 2st es eben so mit den Frauen derhöheren Stände? — mit den Frauen der Nechtsgelehr-ten, der Kanfleute, der Staatsmänner, der Adeligen?Leider nein! In diesen Ständen gehen die Männer ih-ren Geschäften nach, die Frauen aber haben deren keine,sie mögten sich denn wie die liebe Seele, Fanny Millin-ger, mit einer Strickerei oder mit Papageien beschäftigenkönnen. Sie gehen mnssig. Sie beschäftigen ihre Ein-bildungskraft und ihr Herz, Sie verlieben sich nnd wer-den elend; oder sie bleiben tugendhaft und langweilensich bei der sie umgebenden endlosen Eintönigkeit; oder sie
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