Druckschrift 
2 (1840)
Entstehung
Seite
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durch die Galanterie eines Dartington sonderlich angeregtzu werden. Ernst blickte sie dem Marquis ins Gesicht,hielt ein wenig inne che sic antwortete, und sagte dannmit einem Lächeln, durch welches der Anbeter mehr be-schämt ward, als er es durch Strenge jemals hätte wer-den können.

„Lieber Lord Dartington, mißoerstehen wir einandernicht. Ich lebe in der großen Welt wie andere Frauen,aber ich gleiche ihnen nicht ganz und gar. Kein Wortvon Galanterie unter vier Angen zn mir, wenn meineFreundschaft Ihnen Werth ist. In einem menschenreichcnSaale erweisen Sic mir so viele Artigkeiten als Siewollen; es wird meiner Eitelkeit schmeicheln, Sie in mei-nem Gefolge zn haben. Und nun nehmen Sic freundlichdiese Scheere, und schneiden Sie jener Pflanze da die wel-ken Blätter weg."

Lord Dartington brummte, wie man schlechthin zusagen Pflegt, in den Bart. Dazu sah er ein wenig är-gerlich ans. Als schlaue nnd listige Politikerin wolltesie nicht die Anhänglichkeit eines Einzigen Von der Parteiihres Mannes verscherzen, wenn sie auch dessen Licbes-antrag abwies; mit freundlichem Blicke also, — aber miteinem so erhabenen, so königlichen Blicke, der so frei vonder kleinliche» nnd kokettenhasten Herablassung ihres Ge-schlechtes war, daß der muntere Lord von der Stunde annicht begreifen konnte, wie er von Constanze jemals sowie von anderen Damen von Stande — d. h. von Bcr-Bulwer's Nemane. I.xxvili x