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Schovßstündchen. Daß die Männer sich nicht zuviel ein-bildcn! Die Fürsehung ist in dem Betracht eben so frei-gebig gegen das eine,, wie gegen das andere Geschlecht,gewesen. Unsere Zwecke sind klein, die einigen groß;doch kann ein kleiner Zweck eben so sehr als der hochflie-gcndstc die Seele beschäftigen."
„Unsere großen Zwecke? Pah!" sagte Gvdolphin,den Fannys Benicrknnge» überraschten. „Es ist nichtsgroßes in den Zwecken, womit der Mann so gern prahlt.Ist Sclbsncht Größe? Sind die gemeinen .stnnstgriffe,die organisirten Lügen vor den Gcrichtsschranken etwasgroßes? Ist die mechanische Sclavcrei des Soldaten, dersicht, weil er fechten soll, und ohne daß er weiß warum,etwas großes? Ist sie nicht bloS.cin Schauplatz thörichterEitelkeit, die er Rubin nennt, und den er doch nicht ana-tysiren kann? Nein,Famw! die Stickerei, von der Dusprachst, und der gehätschelte Papagei bieten eben so große,eben so moralisch große Zwecke, als daS Treiben derMänner dar. Nur die Frivolen schwatzen von Leichtfertig-keiten: es gibt nichts Leichtfertiges-- alle irdischen Be-schäftigungen sind gleichen Wertstes — sind alle gleichmäßigwichtig, sobald sic wirklich beschäftigen; denn für den Wei-sen sind sie altesainnit armselig und werthlos."
„Mich dünkt, Dit hast hierin sehr Unrecht," sagte dieSchauspielerin, indem sie ihre hübschen Fingcrchen an ihreStirn drückte, als bemühetc sie sich, ihn zn verstehen;„doch kann ich Dir nicht sagen, in wie fern; auch klügleich niemals. Ich streiche meinen wunderlichcil Weg ent-