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verzweifeln wir nicht: noch kann der Donner desSiiiai gehört werden und der Herr seinen Heiligenerretten. „ „Ein Narr spricht in seinem Herzen: csist kein Gott." "
Zn diesem Augenblick ließ sich aus dem erleuch-teten Hause der Schlußvcrs des Liedes auf's Neuecrnehmcn:
Laß schlaft« die Götter da droben. —
Wir wissen, 's gibt keine hienieden. ")
") Die Lehren Epikurs sind rein und einfach. Weitentfernt das Dasein göttlicher Mächte z» leugnen,versichert Bellejus. der Bertheidiger und Erklä-rer der epikuräischen Philosophie in Cicero's Dia-log von der Natur der Götter, Epikur sei derErste gewesen, der aus dem Eindruck, welche» dieNatur selbst auf die Gemiither aller Menschenmacht, auf des Dasein von Göttern schloß. Erhielt den Glauben an eine Gottheit für eine an-geborene oder Urvorstcllung der Seele,
— eine Lehre, welche sich neuere Metaphysiken,die sicherlich keine Epikuräer waren, sehr zu Nutzemachten! Er glaubte, man sei den göttlichenMächten wegen der Ehrfurcht, die ihre Seligkeitund Vortrefflichkeit von dem Gemlith fordern, undnicht wegen der Furcht vor ihrer Rache oder derScheu vor ihrer Uebermacht, Anbetung schuldig:eine erhabene, über der Menschenangst stehendePhilosophie, die vielleicht für ein, halb Dutzendgroßsinniger, hochgebildeter Geister paßt, die aberden Leidenschaften des Haufens keinen Zaum an»legen würde. Nach Epikur waren die Göttermit der Anschauung ihrer eigenen Seligkeit vielzu angenehm beschäftigt, um sich um die Schmerzenund Freuden, die Zänkereien und Sorgen, die