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Eilftes Kapitel.
Sine Wespe wagt sich i» das Ney der Spinne.
Der Abend des zweiten Gerichtstags war herein-gebrochen, und cs war ziemlich um die Stunde,in welcher Soffa dem furchtbaren Unbekannten dieStirn bieten wollte, als durch das Gartcnpförtchcn,das der Sklave offen gelassen, — allc-dings keinervon den geheimnißvollcn Geistern der Erde oder Lust,wohl aber die schwere und sehr menschliche Gestaltdes Zfiepriestcrs Kalcnus eintrat. Kaum nahm erNotiz von dem ansprnchloscn Opfer geringer Früchteund noch gcringcrn Weines, das der fromme Soffafür gut genug erachtet hatte, um den unsichtbarenGast anzulockcn.
„Ein Zoll für den Gartcngott," dachte er. „Beimeines Vaters Haupt, wenn seine Göttlichkeit niebesser bedient würde, so thäte er gut, die Göttcr-profession aufzugcbcn. Ach wären wir Priester nicht,so hätten die Gottheiten jetzt eine schlimme Zeit. Wasden Arbaccs betrifft, — so ist mein Boden zwar einFlugsand, aber ein Goldlager liegt darunter. Ich habedas Leben des Egpptcrs in meiner Gewalt: — wiehoch wird er es wohl anschlagcn?"
Unter diesem Selbstgespräch gelangte er durchden offenen Hof in daö Pcristpl, wo einige wenigeBulwer's Romane. XXXV. 5