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cr ihr den Knebel wieder ab, und überließ sie einerEinsamkeit, deren Schrecken und Qualen der Hadesselbst kaum überbieten konnte.
Fünfzehntes Kapitel.
Der Antheil unserer guten Freunde an unserem Un-glück. — Der Kerker und seine Opfer.
Es war am Abend des dritten und letzten Ge-richtstags über Glaukus und Olinth. Wenige Stun-den, nachdem die Sitzung aufgehoben und das Urthcilgefällt worden, hatte sich eine kleine Gesellschaft jun-ger pompcjanischer Elegants um den üppigen Tischdes Lcpidus versammelt.
„So leugnet denn Glaukus sein Verbrechen biszum letzten Moment?" bemerkte Klodius.
„Ja, aber die Angabe des Arbaccs überzeugtedie Richter; Dieser sah, wie der Streich geführtwurde," crwicdcrte LepiduS.
„Was kann wohl die Ursache gewesen sepn?"
„Nun der Priester war ein verdrossener, finstererKerl. Wahrscheinlich schalt cr den Glaukus wegenseines lustigen Lebens und seines Hanges zum Spieltüchtig aus und schwor endlich darauf, er werdeseine Einwilligung zu der Vermählung mit Jonenicht geben. Es kam zu einem heftigen Wort-wechsel; Glaukus scheint des Bacchus ziemlich voll