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boshaft; indessen bist Du cm starker Bursche undich wünsche Dir alles mögliche Glück. Lebe wohl!"
Damit drehte sich der Sklave auf dem Absatzherum und schlug den Weg nach Hause ein.
„Hoffentlich sind die Worte des Schurken vonkeiner Übeln Vorbedeutung," sagte Lydon nachdenk-lich zu sich selbst. „Im Eifer für die Freiheit mei-nes Vaters und im Vertrauen auf meine sehnige»Arme habe ich bisher nicht an die Möglichkeit desTodes gedacht. Mein armer Vater! Ich bin Deineinziger Sohn! — sollte ich fallen . . . ."
Bon dieser Vorstellung durchdrungen, eilte derGladiator mit schnellerem, unruhigerem Schritt vor-wärts , als er plötzlich in einer Querstraße die Ge-stalt Dessen selbst erblickte, der sein Inneres so sehrin Anspruch nahm. Auf seinen Stab gelehnt, vonKummer und Alter nicdcrgcbcngt, die Augen z»Boden gesenkt, die Schritte zitternd näherte sich dergreise Medon langsam seinem Sohn. Lpdon bliebeinen Augenblick stehen; er crricth sogleich, was denalten Mann zu so später Stunde hcrführe.
„Gewiß sucht er mich; entsetzt über die Verdam-mung Olinths hält er die Arena für sündhafter undgehässiger als je und kommt, mich von dem Kampfabzumahncn. Ich muß ihm aus dem Weg gehen —rch vermag seine Bitten, seine Thräncu nicht zu er-tragen !"
Diese Gedanken, die in der Nacherzählung sovieler Worte bedürfen, durchzuckten den jungen Mannmit Blitzesschnelle. Hastig kehrte er um und entflohschnell in entgegengesetzter Richtung. Er hielt nicht'an, bis er beinahe erschöpft und athcmlos auf denGipfel einer kleinen Anhöhe gelangte, welcher denheitersten und glänzendsten Thcil dieses Miniaturbil-dcS einer Großstadt überschaute; im Hinblick auf dieruhigen, im eben aufgcgangencn Mondlicht glänzen-
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