zu; kein Sklave soll mir hinaus, — keiner vonmeinen Leuten soll diese verdammte Arena durch seineGegenwart ehren; nein, nein!"
„Einen Becher Wein! — vor lauter Kummervergissest Du das Nächstliegende. Bei den Göttern soists! — Ein Stück von dem Käsekuchen?"
In diesem glücklichen Augenblick trat Sofia vorden trostlosen Zecher.
„Ha! Wer bist Du?"
„Nur ein Bote an Sallust. Ich überbring' ihmdiesen Brief von einer jungen Dame. Braucht, soviel ich weiß, keine Antwort. Darf ich abtrcten?"
So sprach der vorsichtige Sofia, das Antliz inden Mantel verhüllt und mit verstellter Stimmeredend, damit er später nicht als der Uebcrbringcrbezeichnet werden möchte.
„Bei den Göttern, ein Kuppler! Fühlloser Bu-be! flehst Du meinen Schmerz nicht? gehl — undden Fluch des Pandarus über Dich!"
Sofia verlor keinen Augenblick sich zurück;»-ziehen.
„Willst Du den Brief lesen, Sallust?" fragteder Freigelassene.
„Brief! welchen Brief?" entgegncte der Epiku-räer hin- und hcrschwankcnd, denn er fing an doppelt
der Alten, das sie aber auch desto häufiger ge-nossen. Schon bei Plautus kommen die öffent-lichen Verkäufer des warmen Weins vor.Bulwer's Romane XXXV. 9