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zu sehen. Verdammt scpcn diese Dirnen, sag ich! binich ein Mensch, um an Vergnügen zu denken, wenn— wenn — mein Freund daran ist, aufgefrcsscn zuwerden?"
„Noch ein Törtchen I"
„Nein, nein! der Kummer erstickt mich."
„Bringt ihn zu Bette," befahl der Freigelassene,und Sallnst ward mit auf die Brust herabbaumcln-dcm Kopf in sein Schlafgcmach getragen, indem erimmer noch Wehklagen über Glaukus und Flücheauf die Zudringlichkeit herzloser Weltdamen vor sichhinmurmclte.
Unterdessen schritt Sosta entrüstet seiner Woh-nung zu. „Ja doch ein Kuppler!" sagte er zu sichselbst; „Kuppler! Ein rechtes Giftmaul, dieser Sal-tust! Hält' er mich Schurke oder Dieb genannt, sowollt' ichs ihm noch verziehen haben; aber Kuppler!pfui! in dem Wort liegt etwas, wogegen sich derzäheste Magen in der Welt auflchncn würde. EinSchurke ist ein Schurke zu seinem eigenen Vergnü-gen, und ein Dieb ein Dieb zu seinem eigenenNutzen, und cs liegt etwas Ehrenvolles und Philoso-phisches darin, um seiner selbst willen ein Schuft zusepn: so etwas heißt nach Grundsätzen und in einemgroßen Maßstab handeln. Aber ein Kuppler ist einDing, das sich selbst um eines Andern willen weg-wirft! ein Topf, der um eines Andern Suppewillen ans Feuer gesetzt wird I ein Tischtuch, woranjeder Gast sich die Hände abwischt, und selbst der