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tel, ging in sein eigenes Gemach, hüllte sich vonKopf bis zu Fuß in einen groben Maurel, undschlupfte durch das Hinterpförtchen ungehindert undunbemerkt hinaus.
Die Straßen waren leer; in Kurzem hatte erSallusts Haus erreicht. Der Pförtner hieß in« denBrief da lassen und Weggehen, denn Sallust sei überdie B.rurtheilung des Glaukus so betrübt, daß erunter keiner Bedingung gestört sein wolle.
„Ader ich habe geschworen, diesen Brief in seineeigenen Hände zu übergeben und muß es also thuu."Damit drukte Svsia, der aus Erfahrung wusie, daßman den Cerberus oft mit einem vorgeworfenenBroken besänftigt, ein halb Duzend Sesterze in desPförtners Hand.
„Gut, gut," entgegnete Dieser nachgiebiger ge-worden, „Du kaust cintrere», wenn Du willst;aber, Dir die Wahrheit zu sagen, Sallust vertrinkteben seine» Kummer. Das ist so ferne Art, weunihm etwas in die Queere kvmt. Er bestellt ein tüch-tiges Esse» und den besten Wein, und last nichtnach, bis Alles aus seinem Kopf ist — ausser demFalerner *)."
„Ein rortreflicher Ausweg — ganz vortreflich!Ach was will eS heissen, ein reicher Mann sein!War' ich Sallust, so wollt' ich mir jeden Tag den
*) Dieser köstliche, schon rnehrmals genante, Weinwuchs auf dem Gebirge Falernns oder M Os-si kn S in Kampanien.