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Preis, der ihm geboten wurde, ungeheuer, die Ge-fahr leicht, die Versuchung unwiderstehlich. - Er zau-derte nicht länger, er willigte in den Vorschlag.
„Gib mir den Schmuk und ich will den Briefübcrbringe»; doch halt: — Du bist eine Sklavin,Du hast kein Recht auf diese Dinge — sie gehörenDeinem Herrn."
„ES, sind Geschenke des Glaukus; er ist meinHerr: kann er sie aber je von mir zurükfodern? undWer ausser ihm weiß daß sie in meinem Bestz sind?"
„Genug — ich will Dir den PapyruS bringen."
In wenigen Minuten war Nydia mit dem Brieffertig, den sie aus Vorsicht griechisch abgefaSt hat-te"), in der Sprache ihrer Kindheit, die damals fastjeder Italiener von etwas höherem Rang verstand.Sorgfältig wand sie den schüzcnden Faden umund verklebte den Knoten mit Wachs. Eh' siedas Geschriebene in Sofias Hände übergab, wandtesic sich also a n ihn:
*) ss ist zu verwundern wie geschikt die Blindennach der Versicherung unseres Vers, damals wa-ren! Srfl vor wenigen Jahre» gelang es endlichseinem Landsmann Stidolph in Blackheath eineSchreibmaschine für solch« Personen zu erfinden,die, «achtem sie bereits schreiben gelernt haben,erblinden; Blindgeborene dagegen, wie Nydia, blei-ben in unserem stumpfen Zeitalter von dieser Kunst-fertigkeit gänzlich ausgeschlossen, falls sie sich nichtdes sehr umständlichen Mittels beweglicher, tastba-rer Buchstabenzeichen bedienen lönnen.
Der Uebersezer.