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nicht zu wissen thun kann, daß wenigstens Ein dank-bares Herz für ihn schlägt. Sallust ist sein Freund -er wird meinen Brief überliefern."
,,Gewiß thut er Das nicht. Glaukus wird zwi-schen heut und morgen genug zn denken haben, ohnedaß man ihm erst den Kopf wegen eines blindenMädchens anfüllt."
„Mensch," erwicderte Nydia aufstehend, „willstDu frei werden? — Du hast die Möglichkeit inDeiner Gewalt; morgen ist es zu spät. Nie warddie Freiheit wolfciler erkauft: Du kauft das Hausmit aller Bequemlichkeit und ohne daß Jemand nachDir fragt, verlassen; Deine Abwesenheit wirb kaumeine halbe Stunde dauern. Einer solchen Kleinig-keit wegen wolltest Du die Freiheit von der Handschlagen?"
Sofia war in groser Bewegung. Allerdingsklang das Gesuch ausnehmend einfältig; aber wasging Das ihn an? Die Sache stand nur um so bes-ser kür ihn. Er konte Nydia einschlicsen, und erfuhrArbaces etwas von seiner Entfernung, so war dieseja ein ganz geringfügiges Vergehen, das höchstenseinige Scheltwort« zur Folge haben mochte. Indes-sen sollte Nydiaö Schreiben etwas mehr enthalten,als was sie angegeben hakte, — sollte es, wie erschlauerweise vermuthete, von ihrer Einkerkerungsprechen: — was dann? Nun, Arbaces brauchle janie zu erfahren, daß er, sein Sklave, den Briefüberbracht habe. Selbst im schlimste» Fall war der