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laß Dirs gesagt sein: keine Tüken — keine Geister-beschwörungen!"
„Nein, nein! Sage mir, lieber Sofia, welcheZeit ist cs?"
„ES ist bereits Abend, die Ziegen kehren nachHans."
„O Götter! wie ging cs mit dem Gericht?"
„Beide verurtheilt!"
Nydia nnterdrüktc den Schmerzesruf, der inihr aufsteigen wollte. „Gut, gut; ich dachte wol,es würde so gehen. Wann norden fie den Tod er-leiden ?"
„Morgen im Amphitheater: wärst Du nicht,kleine Here, so bekäm' ich auch Erlaubniß hinzugrhenund zuzuschauen."
Nydia lehnte sich für einige Augeublike zu-rük; — weiter zu tragen, vermochte die Naturnicht; — fie war in Ohnmacht gesunken. Aber So-fia bemerkte eS nicht, denn es war Abenddämmerungund er voll von den Entbehrungen, die er selbstzu erdulde» hatte; er verbreitete sich in Wehklagenüber die Einbuße eines so herrlichen Schauspiels undüber die Ungerechtigkeit des Arbaccs, der gerade ihnunter allen seinen Genossen ausgewält habe, um dasAmt eines Kerkermeisters zu übernehmen. Eh' erdamit zu Ende gekommen, war Nydia mit einemliefe« Seufzer ihrer Sinne wieder Meisterin geworden.
„Du seufzest üder mein Unglük, Blinde; nunDas ist doch einiger Trost; so lange Du anerkennest,