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samkeit nicht länger zu tragen — fle stöhnte, sieschrie laut, fle warf flch gegen die Thür. Ihr Angst-ruf hallte weit hin im Hause wieder und Sofla eiltehöchst ärgerlich herbei, um zu sehen was es gebe undseine Gefangene wo möglich zum Stillschweigen zubringen.
,,Holla, was ists?" fragte er unmuthig.,,Kleine Sklavin, wenn Du mit diesem Gekreischfortfährst, so müssen wir Dir einen Knebel in denMund legen. Meine Schultern müeten dafür büßen,wenn Dich der Herr zu hören bekäme."
„Lieber Sofla, schelte mich nicht — ich kann esnicht ertragen so lang allein zu sein," entgegneteNydia; „die Einsamkeit macht mir bang. Ich bitteDich, sez Dich nur ein Wenig zu mir. Sorge nicht,daß ick wieder aufs Entkommen ausgehe ; seze Dei-nen. Stuhl vor die Thür; - hatte das Aug stetsauf mich, ich will mich nicht vom Plaz bewegen."
Sofla, selbst ein gewaltiger Freund vom Schwa-zen, wurde durch diese Anrede gerührt. Er fühlteMitleid mit einem Wesen, das Niemand zum Plau-dern hatte; das Gleiche war sein eigener Fall; erfühlte Mitleid und beschloß — sich selbst von derQual zu erlösen! Nydias Wink benuzend sezre ereinen Stuhl vor die Thür, lehnte den Rüken gegendieselbe und erwiederte:
„Ich will wahrhaftig nicht griesgrämig gegenDich sei», und Dir, so weit ein kleines, unlchuloi-ges Geplauder geht, gern Deinen Willen thun. Aber