Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
114
Einzelbild herunterladen
 

114

wie theuer Du mir zu stehe» kamst, will ick mirMühe «eben, nickr zu sckelten; es ist hart scklimmbehandelt und nicht einmal dafür bemirleidet zuwerden."

,,8osta, wie viel brauchst Du noch, um DeineFreiheit erkaufen zu können?"

Wie viel? nun ungefähr zweitausend Sesterze."

Die Götter seien gepriesen! nicbt mehr? stellstDu diese Armbänder und diese Kerle? - ste stadwol doppelt so viel werth. Ich will ste Dir gebe»,wenn . . .

Versuche mich nicht, ich kann Dich nickt frei-laffen; Arbaces ist ein strenger, sckreklicker Herr.Werweiß, ob ick nickt den Fischen des Sarnus zumFutter würde. Am alle Sesterze in der Welt kömenmich daun nickt ins Leben zurukkaufen. Besser einlebendiger H ind, als ein todker Löwe."

Sofia, Deine Freiheit! bedenke es, wol; wennDu mich hinanelässtst, auck nur eine kleine Stundelang! Laß mich um Mrrrernackt aus; ick willvor der Morgendämmerung zurükkehren; ja Du selbstkaust mit mir gehen."

Nein," erwiederte Sofia hartnäkig:eiaSklave war dem Arbaces einmal ungehorsam, undnie hat man wieder von ihm gekört."

Aber das Gesez gestartet dem Herr» keine Ge-walt über das Leben des Sklaven."

Das Gssez iit sehr gütig , aber es richtet mitdieser Artigkeit nicht viel aus: ich weiß, daß Arba«