zierlichen Wagen und seine bäumenden Rosse dahin-gefishrt hatte, tönte noch immer zermalmend in seinOhr. Die kalten, steinernen Gesichter seiner ehe-maligen Freunde, der Genossen seiner fröhlichen Ge-lage, tauchten noch immer vor seinen Blicken ausKein Mensch war jetzt da, der den bewunder-ten, geschmeichelten Fremden gestützt, getröstet hätte.Diese Mauern öffneten sich ihm nur, um ans derfurchtbaren Arena einem gewaltsamen, entehrendenTod entgegen zu gehen. Und Jone! auch von ihrhatte er nichts gehört; kein crmuthigcndcs Wort,keine bemitleidende Botschaft; auch sie hatte ihn ver-lassen! sie hielt ihn für schuldig! — und welchenVerbrechens? der Ermordung ihres Bruders! Erknirschte mit den Zähnen — er stöhnte laut — undplötzlich durchzuckte ihn eine schreckliche Angst. Konnteer nicht in jenem wilden, furchtbaren Wahnsinn, derseine Seele auf so unbegreifliche Weise erfaßt, sei»aus den Fugen gewichenes Gebern zerstört hatte,das Verbrechen, dessen er angcklagt war, wirklich,ohne daß er darum wußte, begangen haben? Dochso schnell ihn dieser Gedanke durchblitzte, so raschwar derselbe auch überwältigt, denn trotz allerDunkelheit hinter ihm glaubte er doch ganz deutlichden dämmernden Hain der Cpbclc, das aufwärtsgekehrte Gesicht des bleichen Tobten, sein eigenesStehenbleibcn neben dem Leichnam und den plötz-lichen Stoß, der ihn zu Boden geworfen, in derErinnerung zu haben. Er war von seiner Unschuld
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