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verwinden, und seinem schauderhaften Loos im Gc-richtssaal mit fester Haltung und unverwandtemAug entgegen zu sehen. Ader die Gewißheit derUnschuld reichte kaum hin, ihn auch da noch aufrechtzu halten, wo der Blick der Menge seinen hohenMuth nicht länger entflammte, und er der Einsam-keit und der Stille hingegcbcn war. Fröstelnd fühlteer den Kerkerdunst auf seinen geschwächten Körperhcrabstnkcn — auf ihn — den wähligcn, schwelge-rischen, verfeinerten Menschen, der bis jetzt keinerBeschwerde getrotzt, keinen Gram gekannt hatte!Das schöne Vögelchen, das er war! warum hattecs seinen fernen, sonnigen Himmel, — die Oliven-haine seiner vaterländischen Hügel, — die Musikihrer ewigen Ströme verlassen müssen? warum hattecs sein glänzendes Gefieder muthwillig unter dieseharten, seinem Wesen wiedcrsprcchendcn Fremdlingegetragen und das Aug mit seinen prächtigen Farbengeblendet, das Ohr mit seinem lieblichen Gesangentzückt, um plötzlich also gefangen und in eindunkles Käfig gesteckt, zugleich Opfer und Beute zuwerden: — auf immer gehemmt sein fröhlicher Flug,auf immer zum Schweigen gebracht seine heiterenLieder? Der arme Athener! selbst seine Fehlerwaren nur das Ucbcrmaaß einer cdeln, freudigenNatur gewesen, und wie wenig hatte ihn seine bis-herige Laufbahn für die Prüfungen gestählt, die erjetzt bestehen mußte! Das Hohngezisch der Menge,unter deren jauchzendem Zuruf er so oft seinen