nun auf einmal zwei solche Verbrecher zu bekom-men, ist in der That eine Freude für die arme»Bursche! Sie arbeiten hart, sic muffen auch ihrenSpaß haben,"
„Das sprach der Volksfrcund Pausa, der keinenSchritt thut, ohne einen Schweif von Klienten, solang wie ein indischer Triumphzug. Immer führter das Volk im Mund. Götter! endlich wird er garein Gracchus!"
„Allerdings bin ich kein anmaßlichcr Aristokrat,"entgcgnctc Pausa mit einer Großmuthmicne.
„Ei," crwicdcrtc Lcpidus, „cs dürfte auch ziem-lich gefährlich seyn, am Vorabend eines ThicrgcfechtSden Mitleidigen spielen zu wollen. Ergeht je übermich eine gerichtliche Verhandlung, so fleh' ich zuJupiter, daß gerade keine wilden Thierc in denöffentlichen Ställen oder eine hinlängliche Menge vonSpitzbuben in dem Kerker sepn mögen."
„Und was," fragte Einer aus der Gesellschaft,„was ist denn aus dem armen Mädchen geworden,die Glaukus hcirathen wollte? Eine Wittwe ohneGattin gewesen zu sepn — Das ist hart!"
„O," gab ihm Klodius zurück, „Die ist siche cunter dem Schutz ihres Vormunds Arbaccs. Natüi-lich begab sie sich nach dem Verlust des Geliebtenund des Bruders zu ihm."
„Bei der Venus, Glaukus hatte Glück bei denWeibern! Man sagt, die reiche Julia scy in ihnverliebt gewesen."