Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
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gewesen zu scpn, und that im Jähzorn cincn tödt-lichcn Stoß. Die Aufreizung des Weines, die hef-tigen Gewissensbisse brachten den Wahnsinn überihn, an welchem er einige Tage lang litt; und wohlkann ich mir vorstellen, daß der arme Junge, nochimmer wirr von dieser Scclcnstörnng, selbst jetzt vondem Verbrechen nichts weiß, das er begangen hat.So wenigstens ist die scharfsinnige Vermuthung desArbaccs, der in dem abgelegten gerichtlichen Zcugnißsehr freundlich und schonend zu Werk gegangen zusehn scheint."

Ja, er hat sich dadurch die allgemeine Zu-neigung gewonnen. Jedoch in Anbetracht dieser mil-dernden Umstände sollte der Senat auch seinen Spruchgemildert haben."

Das wurde er auch, wäre das Volk nicht;aber dieß war voller Wuth. Die Priester hattenkeine Mühe gespart, cs zu erbittern; die blut-dürstigen Bestien stellten sich vor, Glankus werdelvsgesprochcn, blos weil er reich und vornehm ist,und eben dcßwcgcn waren sie ganz verhärtet gegenihn und doppelt versessen ans seine Verdammung.Der Senat mußte cinwilligen, daß er der Rechteeines Bürgers beraubt und somit zum Tod vcr-urtheilt wurde; freilich war bei all Dem nur eineMehrzahl von drei Stimmen gegen ihn. Holla!Wein von ChiosI"

Er fleht sehr verändert aus; aber dennochgefaßt und furchtlos."