„Ich vergebe Dir. Rette nur den Glaukus undich will ihm entsagen. O mächtiger Arbaccs, DeineKraft vermag viel im Bösen und im Guten: retteden Athener, und die arme Jone will ihn nie wie-der sehen."
Mit diesen Worten erhob sic sich schwach undzitternd, fiel ihm zu Füßen und umfaßte seineKnice:
„Wenn Du mich wirklich liebst, wenn Du Mcn-schcngcfiihl in Dir hast, — so gedenke der Asche mei-nes Vaters, gedenke meiner Kindheit, gedenke allder Stunden,, die wir glücklich mit einander verlebthaben und rette meinen GlaukuS!"
Heftige Zuckungen erschütterten den ganzen Kör-per des EgpptcrS; seine Züge kämpften furchtbar; —er wandte das Gesicht ab und sprach mit hohlerStimme:
„Könnt' ich ihn noch jetzt retten, so wollt' ich csthun, aber das römische Gesetz ist strengt). Indes«
') Es muß dahin gestellt bleiben, ob der Verfasserseine so oft angedeutctc Annahme, daß in Pom-peji das römische Gesetz schlechthin gegolten habe,auf irgend einen römischen Schriftsteller stütze.Allerdings konnten die italischen Municipalstädte,wenn sie wollte», die römischen Gesetze an-nehmen, wurden dann als Sine Stadt mit Rombetrachtet und genossen alle Rechte der römischenBürger, ausgenommen diejenigen, welche mannur erlangte, wenn man in Rom selbst wohn-haft war. Nahmen sie dagegen die römischen