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cs tragen lernen. Und ist nicht selbst Dein bittersterTon süßer für mich, als die Musik der kunstvollstenLeier? Schweigst Du, so scheint die Welt still zustehen; — die Adern des Herzens stocken; — cs gibtkeine Erde, kein Leben ohne das Licht Deines Ant-litzes und die Melodie Deiner Stimme."
„Gib mir meinen Bruder und meinen Verlobtenzurück," sprach Zone mit ruhig bittendem Ton, undein paar große Thrancn rollten unbeachtet ihre Wan-gen herab.
„O könnt' ich Dir den Einen wiedcrbringcn undden Andern erretten," erwiedcrtc Arbaccs mit schein-barer Rührung. „Ja, um Dich glücklich zu machen,wollte ich meiner nnbegünstigten Liebe entsagen, undDeine Hand freudig in diejenige des Atheners fügen.Immer ist cs noch möglich, daß er ohne Schandfleckaus dem Gericht hcrvorgeht" (Arbaccs hatte ihrverborgen gehalten, daß die gerichtliche Verhandlungbereits ihren Anfang genommen); „in diesem Fallsei Dir vollkommene Freiheit gegeben, ihn nach Dei-nem eigenen Urthcil loszusprcchcn oder zu verdam-men. Und glaube nicht, o Jone, daß ich Dich wei-ter mit einer Licbesbittc verfolgen werde. Ich weiß,sie wäre umsonst. Nur weinen, klagen laß michmit Dir. Vergib mir eine ticfbcrcutc That derLeidenschaft, die nie wicdcrkehrcn wird. Laß michDir nur wieder sein, was ich einst gewesen: - einFreund, ein Vater, ein Beschützer. Ach Jone! habeMitleid und vergib mir."