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halten, welche die Grenze ihres Pfades zu bildenschien. War kein Versteck für sie da? keine Oeff-nung? keine Nische? Nirgends! sie hielt an undrang vcrzweiflimgvoll die Hände; dann durch dienahenden Laute wieder aufgeschrcckt, eilte sie an derSeite der Wand hin und siel, indem sie plötzlich gegeneinen der hie und da prall hervorragenden Strebe-pfeiler stieß, zu Boden. Obwohl sie sich ziemlich ver-letzte, verließ sie doch die Besinnung nicht; sic stießkeinen Schrei aus, ja sic segnete den Unfall, der sicunter eine Art Schirm geführt hatte, und indem siesich fest in den von dem Pfeiler gebildeten Winkelschmiegte, so daß sic wenigstens von einer Seite nichtwahrgcnommen werden konnte, zwängte sic ihre leichte,zarte Gestalt in den kleinsten Umfang zusammen underwartete athcmlos ihr Schicksal.
Unterdessen schritten Arbaccs und der Priesterdem geheimen Gemach zu, dessen Schätze Erstcrcr sosehr gerühmt hatte. Sic befanden sich in einer großenunterirdischen Halle; die niedere Decke wurde vonkurzen, dicken Pfeilern getragen, deren Architektur vonder griechischen Anmuth jener überfeinerten Periodesehr weit abstand. Die einzige blasse Leuchte in Ur-bares Hand warf nur einen unvollkommenen Strahlauf die nackten, rauhen Wände, deren gewaltigeSteine ohne Verkittung auf eine' seltsame, kunstloseArt in einander gefügt waren. Das gestörte Gewürmstarrte die Eindringlinge stumpf an und verkroch sichdann in den Schatten der Mauern.
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