Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
71
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Hauses gegen eine Thür hinzog, die sich ebenfalls Lden Garten öffnete. Vielleicht stand dieselbe glück,lichcrweise offen. Bei diesem Gedanken kehrte dieFlüchtige hastig um, stieg die kleine Treppe rechterHand hinab und befand sich bald an der Mündungdes Ganges. Ach! die Thür in den Gang war ver-schlossen. Noch suchte sie sich über diesen Umstand W.vergewissern, als sie die Stimme des Kalcnus mtdeinen Augenblick nachher die leise Erw cderung desArbaces hinter sich vernahm. Stehen bleiben konntesic nicht; wahrscheinlich schritten Beide eben ansjene Thür zu. Sie eilte vorwärts und fühlte sichans unbekanntem Boden. Die Luft wurde dumpkund kalt; Dies beruhigte sie; sie vcrmuthetr «einem der Kellergcwölbc des auf jede Ucppigkcrtberechneten Gebäudes, oder mindestens an irgendeinem unangesehenen Ort zu sepn, wohin der vvr.nchmc Gebieter des Hauses sich nicht wohl verliereLwürde, als ihr feines Ohr abermals Schritte imdStimmen vernahm. Mit ansgcstrccktcn Armen drangsie immer weiter vor und stieß jetzt häufig aufPfeilervon dicker, massiver Form. Mit einem Takt» dirdurch die Furcht noch verstärkt ward, entging Mdiesen Gefahren und setzte ihren Weg fort, inde«die Luft über. ihr immer dumpfer und dumpferwurde; allein so oft sic stehen blieb um Athem Mschöpfen, vernahm sic auch wieder die nahenderSchritte und das undeutliche Geflüster von Stimmst.Endlich fühlte sic sich plötzlich von einer Wand anze«