Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
43
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ihr mehr die Krankheit und Sinncnbctäubung desAtheners, als das Verbrechen, von dessen Anschul-digung sic nur obenhin gehört hatte, oder der mög-liche Ausgang der bevorstehenden Gerichtsverhandlungvor. Die Aermste, an die sich Niemand wandte, umdie sich Niemand kümmerte, was wußte sic vom Se-nat und seinem Urthcil, von der Unbestimmtheitdes Gesetzes, von der Blutgier des Volks,von der Arena und dem Kerker des Löwen? Sicwar gewöhnt, mit der Vorstellung von Glaukus nurGlück und Herrlichkeit zu verbinden; sie konntesich nicht denken, daß irgend eine andere Gcsahr,als der Wahnsinn ihrer Liebe dieses heilige Hauptbedroht hatte. Er dünkte ihr ausschließlich für dieSeligkeiten des Lebens bestimmt. Sic allein hatteden Strom seines Glückes getrübt; sie wußte nicht,träumte nicht, daß dieser Strom, einst so hell, jetztder Finsterniß und dem Tod zuwoge. Nur um denVerstand wieder zu heilen, den sie zerstört, um dasLeben zu retten, das sie gefährdet hatte, rief fic dieHilfe des großen Egppters an.

Tochter," erwicdcrtc Arbaccs, aus seinem Nach-denken aufwachcnd,Du mußt hier bleiben; cs ziemtsich nicht für Dich durch die Straßen zu wandernund vom rauhen Fuß der Sklaven von der Thiirgestoßen zu werden. Ich habe Mitleid mit Deinemliebevollen Verbrechen ich will Alles thun, cs wie-der gut zu machen. Harre hier einige Tage in Ge-duld , und Glaukus soll wieder hcrgcstcllt werden."