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wäre. Denn hatte er schon damals, als er sie blosfür Julias Mitschuldige in dem Plan auf einen Liebes-trank hielt, gefühlt, daß cs für das völlige Gelingenseiner Rache gefährlich scy, wenn sic frei bleibe, —vielleicht als Zeugin erscheine, — die Art, wodurchGlaukus von Sinnen gekommen, anzeige, und so dierichterliche Nachsicht für das Verbrechen gewinne,dessen Jener angeklagt war; wie viel wahrscheinlicherwurde cs nun erst, daß sie aus eigenem Antrieb ihrZeugniß Vorbringen würde, da sie selbst den Trankgereicht hatte und in der Begeisterung der Liebe jetztlediglich darauf denken mußte, ihren Jrrthum, kostecs ihrer Ehre auch, was cs wolle, wieder gut zumachen und den Geliebten zu retten? Zudem, wiebeeinträchtigend für den Rang und Ruf eines Arbaceswar der Schandfleck, bei Julias Leidenschaft denKuppler gemacht und eine Rolle in dem nnhciligenTreiben der Here des Vesuvs gespielt zu haben IWahrlich, nur sein Wunsch, den Glaukus zur An-crkcnntniß des an Apäcidcs vollbrachten Mordes zubewegen, als die offenbar beste Maßregel für seineeigene künftige Sicherheit und für den günstigen Er-folg seiner Bewerbung um Jone, hatte ihn bewegenkönnen, dem Gedanken an Julias Gcständniß Raumzu geben!
Was Nydia betrifft, der schon durch ihre Blind-heit eine nähere Kunde des Lebens abgcschnittcnblieb, und die als Sklavin und Ausländerin dieStrenge der römischen Gesetze nicht kannte, so schwebte