der Prätor, besorgt für Deine Ehre und im Wunsch,daß Du Dich nicht vorschnell in die bevorstehendegerichtliche Untersuchung verwickeln mögest; — erwä-gend den wunderlichen Widerspruch in Deinem au-genblicklichen Zustand, wonach Du Gerechtigkeit fürden Bruder suchen, aber die Strafe des Verlobtenfürchten mußt; — überdieß gerührt von Deiner schuß-und freundloscn Lage, und cs für hart erachtend,wenn Du ohne Anleitung handeln und allein trauernmüßtest: — Der Prätor hat Dich weise und väter-lich der Obhut Deines gesetzmäßigen Vormunds zu-gcwiescn. Sich hier den Erlaß, welcher Dich meinerAufsicht überantwortet."
„ Dunkler Egpptcr! " rief Jone und trat stolzzurück, „hinweg! Du bist es, der meinen Brudererschlagen hat! Deiner Obhut, Deinen noch vomBlut des Bruders rauchenden Händen will man dieSchwester übergeben? Ha! Du wirst blaß! DeinGewissen schlägt Dich! Du zitterst vor dem Blitzstrahldes rächenden Gottes! Hinweg, und laß mich mei-nem Weh!"
„Dein Schmerz verwirrt Deine Vernunft, Jo-ne," entgegnetc Arbaces und rang vergebens nachder gewöhnlichen Ruhe seines Tones. „Ich verzeiheDir. Auch jetzt wirst Du mich, wie immer, alsDeinen zuverlässigsten Freund erfinden. Aber dieoffene Straße ist nicht der passende Ort für uns,»in uns ;n untcrrcden — für mich, um Dich zu