Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
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Tag seiner gerichtlichen Vornahme bereits angc-setzt sei.

Schützende Götter," rief sic aus,könnt' ichseiner so lang vergessen! Schien ich ihn zu meiden?O laßt mich eilen ihm sein Recht zu erweisen,ihm zu zeigen, daß ich, die nächste Angehörige desErmordeten, ihn für unschuldig halte. Schnell, schnell,laßt uns fliegen. Laßt mich ihn trösten wartenpflegen! Und wenn man mir nicht glaubt, wennman sich meiner Ucbcrzcugung nicht fügt, wenn manihn zur Verbannung oder zum Tod verurtheilt, sowill ich das Urtheil mit ihm thcilcn!"

Jnstinklmäßig beeilte sie ihren Schritt, wußtejedoch in der Angst und Verwirrung kaum wohin siegehe, indem sie sich bald vornahm zuerst den Prätoraufzusuchen, bald nach dem Zimmer des Glaukus zustürzen. Sic rannte sic kam durch das Thorsic befand sich in der langen Straße, die durch dieStadt hinführt. Die Häuser standen offen, aberNiemand regte sich noch, kaum war das Leben derStadt noch wach geworden; siche! da stieß sicplötzlich auf eine Gruppe Menschen um eine bedeckteSänfte her. Eine hohe Gestalt trat aus ihrer Mittehervor und Jone schrie laut auf, denn sie erblickteden Arbaccs.

Schöne Jone," sprach er sanft und dem An-schein nach ohne ihre Bestürzung zu bemerken;meineZöglingin, meine Mündel! Vergicb mir, wenn ichstörend in Deine frommen Schmerzen eingrcife, aber