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die Kunde von ihrer Bekehrung erfahren! Und Musa,dieses Helle Hcldcngcbild ihrer Jugendträume: — drücktesie nicht auf jede Hoffnung, sich mit dem Abgott derMohren dereinst noch zu verbinden, das letzte Schci-dungssicgcl? Doch ach! war sic denn nicht bereitsvon ihm geschieden, waren ihr und sein Glaube nichtvon vornherein Gegner gewesen? Von dergleichenBetrachtungen fuhr sic mit Seufzern und Thräncn aus;dann stand vor ihr das Crucifir, das bereits Einlaßin ihrem Gemach gefunden hatte, während cs aus denBctsälcu mancher strengen Christengemeinden, nicht sehrweise, verbannt bleibt. Denn die Vergegenwärtigungdieser göttlichen Resignation, dieses Todcskampfcs,dieses wundervollen Opfers, — wie beredt spricht siezu unfern Schmerzen, welche Lehre enthält dies Bildfür die Eitelkeit unserer Wünsche, für unser unzufrie-denes Sehnen!
Allmälig, wie ihr neuer Glaube sich stärkte, neigtesich Leila inbrünstig jenen Schilderungen von der Hei-ligkeit und Ruhe des Klostcrlcbcns zu, die ihr Jnczso gerne vorhielt. Bei der Ncactiou ihrer Gedanken,bei ihrer Vcrzichtlcistung auf alles Erdenglück schiendem jungen Mädchen ein unaussprechlicher Zauber ineiner Einsamkeit zu liegen, die sic für immer vonjeder menschliche» Liebe befreien und heiligen Anschauun-gen und unvergänglichen Hoffnungen ganz hingcbcnsollte. Mit dieser mehr eigennützigen verband sich eineedlere, erhabenere Empfindung: Konnten doch vielleichtdie Gebete einer Bekehrten für die noch Nmnachteten