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munikaiion werthcn Frevel hält, so würde Isabellegewiß unscrn Absichten zu Hülfe komme» , statt ihnenentgegen zu wirken."
„Heiliger Freund," crwiedcrte Ferdinand mit Kraft,„Dir, stets einem Tröster für diese Welt wie für jene,und dem neuen Amt, das Dir übertragen worden,übergeben wir dieses Geschäft; vollzieh' es sogleich;die Zeit drängt, Granada leistet hartnäckigen Wider-stand, der königliche Schatz schmilzt tief hinab."
„Sohn, Du hast genug gesagt," crwiedcrte derDominikaner, die Augen schließend und eine kurzeDankbezeugung hcrnmrmclnd. „Jetzt an meine Arbeit."
„Nein, halt!" rief der König mit geänderterMiene; „folge mir ins Oratorium: mein Herz ist be-laden und mich verlangt nach den Tröstungen desBeichtstuhls."
Der Mönch gehorchte, und während Ferdinand,dessen bcwundernswcrthe Geisteskräfte mit der schwäch-sten Superstition verbunden waren, — der aus Staats-klughcit die Ungläubigen verfolgte, aber glaubte, erstrafe sic blos aus Frömmigkeit: — während er mitreuigen Thränen die Sünden, einige Avc's vergessen,einige Rosenkränze nicht gezählt zu haben, beichtete;während der Dominikaner ermahnte, strafte, tröstete,fiel es weder dem Fürsten, noch dem Mönch ein, daßin der Grausamkeit, die einen Mitmenschen folterte,in der Habsucht, die Vorwände zu erlangen strebte,um ein ganzes Volk auf die Folter zu spannen, irgendeine zu beichtende Sünde liege, irgend eine Buße dafür