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auch nicht faltenloscr Fläche ein Gcfichtskundigcr um«sonst das uncrforschbarc Her; der Könige zu lesen ge-sucht haben wurde. Seine Züge waren regelmäßig undhohcitSvoll, und sein durch ein einziges, höchst kostbaresund glänzendes Juwel zusammcngchaltcncr Mantel,dem auf der Brust ein silbernes Kreuz eingcwirkt war,wallte über eine männliche, kräftige Gestalt hinab, diedurch die Gewohnheit des Beschleus in nichtgeringerem Grad jene ruhige, gesetzte Würde erhaltenhatte, als dieselbe manchen Rittern in seiner Umge-bung aus einem hohen Wuchs und breiten, mächtigenLcibesverhältnissen erwuchs. Zu seiner Rechten saßPrinz Juan, sein Sohn, in der ersten Jugendblüte;zu seiner Linken der berühmte Rodrigo Poncc de Leon,Marqucß von Cadir; weiter den Tisch hinab, nachOrdnung ihres kriegerischen Ranges, sah man denglänzenden Herzog von Medina Sidonia, gleich edeldem Auschn wie dem Namen nach; das verwitterte,nachdenkliche Gesicht des Margucß de Villcna (desBayards der Spanier); die melancholische Stirn desheldenhaften Alonso de Aguilar, und die Riesengestalt,die belebten Züge und funkelnden Augen des kühnenFernando dclPulgar, genannt „der Ritter der Schlachten."
„Ihr sehet, Scnnorcö," sprach der König, eineRede fortsctzcnd, auf welche .seine Feldherren mit ehrer-bietiger Aufmerksamkeit zu horchen schienen, „unserebeste Hoffnung, der Stadt in Kurzem Meister zu wer-den, liegt mehr in der Uneinigkeit der Mohren selbst,als in unfern geheiligten Waffen. Die Mauren find