Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
48
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Erbarmen haben, und verfolgte seinen Weg in qual-voller Verlegenheit und Verwirrung nach Musa'S Pa-last. Er wagte cs jedoch nicht, sich dem Tumult auS-zusetzcn, der wol in der ganzen Nachbarschaft ent-stehen durfte, wenn er zu so ungewohnter Stunde ge-waltsam cinzudringcn versuchte, sondern zog cs vor,mit seinen Begleitern in einiger Entfernung zu warten,bis mit dem Morgengrauen die Pforten aufgeschlossenund cs im Innern lebendig würde.

Demzufolge verbarg sich Jussuf, seine Sterne an-klagcnd und sich fortwährend über seinen Auftragwundernd, mit seinen schweigenden Gefährten in einemkleinen Buschwerk neben dem Palast, bis das Tages-licht über die Stadt herein brach; dann erst trat erein und wurde in eine Halle geführt, wo er den ge-feierten Moslem bereits aufgestandcn und im Gesprächmit einigen Zegris-Ofsizicrcn über das Verfahren beieinem auf heute festgesetzten Ausfall fand.

Jnffuf näherte sich dem Fürsten mit so auffallen-dem Widerstreben und Bedenken, daß die wilden,scharfsichtigen Zegriö sogleich eine üble Absicht bei demBesuch witterten; und als Musa, erstaunt, der Bittedes Wessirs um eine Privataudicnz Folge leistete, ließendie Krieger nur mit gekrümmte» Brauen und funkeln-den Augen den geliebten Führer allein mit dem Botendes Königs.

Beim Grab des Propheten!" rief Einer, als eraus der Halle trat,der furchtsame Boabdil traut