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emporklimmcn, bestünde auch jede Sprosse in der Leiteraus den Leibern von hundert Feinden!"
Kaum hatte der feurige, hochherzige Maure ge-sprochen, als von unsichtbarer Hand aus dem Gebüschein Wurfspieß an ihm vorbeischwirrte, so daß die sau-sende Luft hart seine Wange streifte, und der schwan-kende Schaft sich bis an die Mitte in den Stammeines Baumes grub.
„Flieh I flieh! rette Dich! O Gott, schütze ihn!"rief Lcila und verschwand in das Gemach.
Der Maure wartete nicht ob ein besser gezielterWurf Nachfolgen würde; aber dem Instinkt seinertapfcrn Natur gemäß, wendete er sich nicht von demFeind ab, sondern nach ihm zu. Den gezogenen Säbelin der Hand, den halb unterdrückten Schrei der Wuthauf den Lippen, sprang er nach der Richtung zu, auswelcher der Spieß gekommen. Mit Augen, die anmaurischen Hinterhalt gewöhnt waren, suchte er emsig,doch vorsichtig, im dunkeln, säuselnden Laub. Auf nichtsLebendiges traf sein Blick, und endlich verließ er,grimmig und zögernden Schrittes, den Garten; abereben als er von der Mauer gesprungen war, tönteihm von innen eine niedergehaltcnc, aber scharfe,schrille Stimme nach:
„Du bist entkommen," rief sie, „aber vielleichtnur für ein noch kläglicheres Loos qafgespart."