Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Zagal, maßte sich der mir zustehcndcn Bcfugm'ß an.Unter offenem Krieg und heimlichem Vcrrath kämpfteich um meine Krone; und fetzt, da ich Granada's ein-ziger Beherrscher bi», jetzt endlich, wo, wie ich zuschnell geglaubt, mein Oheim durch seine Unterwerfungunter den Christcnkönig und die Annahme eines Lehensvon ihm, jeden Anspruch auf die Liebe meines Volkesverloren haben sollte, finde ich, daß meine unglücklichenUntcrthancn eben das Verbreche» El Zagals mir selbstaufbürdcn und behaupte», nur meine Thatlofigkcit scyschuld, daß er unterlegen. Zm Augenblick, wo ichvon meinem Nebenbuhler befreit werde, seh' ich michvon den Meinen mit Verwünschungen empfangen unddarf, in meine Burg Alhambra zurückgciricben, csnicht wagen, mich an die Spitze meiner Heere zu stellenoder meinem Volk ins Antlitz zu schauen; und dochnennt man mich schwach und unentschlossen, währendStärke und Entschlossenheit mir unmöglich gemacht find.Wie das Wasser von jenem Felsen fließt, der keineKraft hat, cs zurückzuhalten, so sch' ich den Stromder Herrschaft meinen Händen cntffutcn."

Der junge König sprach warm und bitter, undmaß im Aufruhr seiner Gedanken mit schnellen, un-regelmäßigen Schritten das Gemach. Almamcn sahseiner Bewegung mit starrer Ruhe in Blick undMund zu.

Licht der Gläubigen," begann er, als Boabdilgeschlossen,die Mächte über uns bestimmen einenMenschen nie zu fortwährender Qual oder fortwährender