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Wenn der Hauch von Gottes ThroneSie bewegt mit süßem Tone;
Horch! wie wir in Wechsel-ReihenDer Akkorde Knospen streuen!
Wo du bist, ist ParadicS!
Holde Saite, die ich rührte.
Daß auch ich zum Klange würde,
Hinzustiel!« an seine Brust!
Schmeichelnd um sein Lächeln werbe».
Dann, wie du, beglücke! d sterben2hm am Herzen, welche Lust!
Die Musik verhallte; die Tänzerinnen blieben be-wegungslos in ihren anmuthigcn Stellungen, als wärensic in Bildsäulen von Alabaster verwandelt, und diejunge Sängerin warf sich auf einen Pfühl zu Füßendes Königs, von wo sic zärtlich, obwol schweigend,in seine noch immer traurigen Augen blickte, als maneinen Mann, dessen Eintritt nicht bemerkt worden, imGemach stehen sah.
Er war von mittlerem Wuchs — hager, nervigund kraftvoll, obgleich dünne gebaut. Ein einfaches,schwarzes Gewand, einigermaßen der Tracht der Ar-menier ähnelnd, floß lang nnd lose über ein scharlach-rothcs Unterkleid, von dessen breitem Gurt ein kleinergoldncr Schlüssel hcrabhing, während ans der linkenSeite der Juwclcngriff eines gekrümmten Dolches hcr-vorsah. Seine Züge waren nach großem, mächtigem
lische Glöckchen an den Bäumen des Paradieses, undwerden durch einen von GvttcL Thron her wehendenWind in Bewegung gesetzt.