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„Aber," sagte Ardworth, „Alles dies ist ganz schön füreinen durch Geburt und Vermögen Begünstigten; aber fürmich — doch sprechen Sie sich offen aus, Sie deuten an,ich sey etwas, waS ich nicht wüßte; ein Individuum, dasweniger von der Kraft seines Körpers und Geistes lebenmuß, als der simple John Ardworth. Was meinen Siedamit?"
Madame Dalibard hatte das Gesicht ans ihre Brust sin-ken lassen und wiegte sich in ihrem Stuhl. So schien siesich einige Minuten zu besinnen, ehe sie antwortete.
„Als ich'vor einigen Monaten nach England zurück-kehrte, wünschte ich natürlich ausführliche Auskunft übermeine Familie und meine Verwandten, die mir durch langeAbwesenheit im Auslande fremd geworden waren. JohnWalter Ardworth war mit meiner Halbschwester verwandt,von mir war er nur ein Bekannter. Dennoch wußte ichetwas von seinen Verhältnissen, aber nicht, daß er einenSohn hatte. Kurz vor meiner Ankunft in England hörteich, daß ein vermeintlicher Sohn von ihm bei Mr.Fielden erzogen worden und Mr. Fielden hat mich seitdemvon all den Gründen für den Glauben, durch den Sie denName» Ardworth tragen, unterrichtet."
Lucrctia schwieg einen Augenblick und fuhr dann nacheinem Blick auf das ungeduldige, gespannte Gesicht ihresZuhörers fort.
„Ihr angeblicher Vater führte, wie Sie wohl wissenwerden, ein leichtsinniges und ausschweifendes Leben. MeinOnkel hatte ihm ein Offizierspatent verschafft und er betrat