Sicherlich war nichts Poetisches in dem Ort und derUmgebung, und noch viel weniger in der Begleitung, inder dieses liebliche Wesen das jungfräuliche Herz des harm-losen Knaben mit ungeahnter Glut erfüllte; sie stützte sichauf den Arm einer starken, behäbigen Matrone in dunkel-braunem Kleide, auf deren anderer Seite ein sehr kleinerund sehr dünner Mann mit einem sehr kleinen Gesicht, dessenunterer Theil mit einem Ungeheuern Shawl verhüllt war,ging. Außer diesen zwei Bürden hatte sich die starke Fraunoch mit einem Regenschirm, einem Korbe und ein paarKothschuhen beladen.
Inmitten der fremdartigen Bewegung, welche durchsein Auge in seinem Herzen entstand, wurde PercivalSOhr unangenehm von der lauten, fast männlichen Stimmeder Matrone berührt:
„Herr Jemine! Ob das nicht John Ardworth ist; werhätte das gedacht! He, John — John!" Mit diesen Wor-ten hob sie ihren Regenschirm horizontal in die Höhe, schobzwei Commis aus der City damit bei Seite, schwenkte denkleinen Man», ihren Begleiter, links herum — der dafürvon den Handlungsdienern mit dem Titel: „Kerl!" beehrtwurde und schob ihn als den spitzigsten Keil, der gerade beider Hand war, durch eine dichte Masse von etwa sechs Zu-schauern und maß die Unzufriedenen mit drohenden Blicken,während sie seiner unfreiwilligen Führung folgte. Somachte ste sich Bahn bis zu dem Orte, wo der Genanntestand. Auf diese Weise entdeckt und aufgestört wurde derruhmbegierige Träumer, denn er war es, einen Augenblick