Druckschrift 
4 (1847)
Entstehung
Seite
49
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welches die Straße bedeckte, so weit der Blick reichte. Erhätte nicht mit Varney sagen können, daß er sich in diesemGewühl zu Hause fühle. Denn ein Menschengewühl er-füllte ihn nicht mit dem Bewußtseyn seiner eigenen persön-lichen Bedeutung, sondern.zog ihn an seine mächtige Brustmit den tausend Banden einer gemeinsamen Bestimmung.Wer soll die hohen, und ruhelosen, und verwickelten Em-pfindungen erkläre», mit denen ein edles und inbrünstigesNuhmeSstreben die Ehrfurcht gebietende Masse betrachtet, inwelcher und für welche es lebt und arbeitet das Volk?Diesem in Gedanken versunkenen, einsamen Manne waren dieIllumination, die Festlichkeit, die Neugier, der Feiertagnichts, oder nur flüchtige Phantome und eitler Schein. Mitdem Auge seines Geistes sah er nur vor sich das Volk, denSchatten eines ewig sich erneuenden Publikums Publi-kum zugleich und Richter.

Und unmittelbar neben ihm stand der zerlumpte Kehr-mann, der vergeblich zurückgekehrt war, um seinem geliebtenPflegling für heute den letzten Dienst zu leisten. Von demGewühl aufgehalten, blickte er freudlos die schimmerndenLampen an, gefühllos wie die Steine unter seiner Obhutgegen die jugendliche Lebhaftigkeit des Einen und die er-habenen Träume des Andern. So waren, o London, in-mitten dieses, dem König und dem Pöbel gemeinsamenFesttags in diesen drei Geistern die Elemente lebendig, diegehörig gemischt und verwendet, dein Laster und deine Tu-gend auSmachen deinen Ruhm und deine Schmachdeine Arbeit und deinen LuruS; die in dem Palast und inBulwer'S Romane. VXIV. 4