gelangte er an die Colonnade des Opernhauses. DasGcdräng war hier so groß, daß er nicht weiter konnte under sich a» eine Säule lehnte, nm die verschiedenen Gruppenvon Licht und Glanz in ihrer Nähe zu betrachten. Geradevor ihm schimmerte» die rivalisirenden Sterne des UnitedService-ClnbS und des Athenäums; — links die originelleDevise an Northnmberland-Honse: rechts die Anker, Kano-nen und Bomben, die strahlenden Embleme des Feldzeug-meisteramts.
In diesem Augenblicke befanden sich drei Mithandelndeunserer Geschichte nur wenige Schritte von einander, vonder Menge ausgezeichnet durch die Gefühle, mit der Jedervon ihnen das glänzende Schauspiel und das Gewühl rings-um betiachtcte. Percival St. John, dem die sinnende Lustan Genuß noch lebhaft und ungesättigt war, nahm von demSchauspiel nur die physische Heiterkeit aus, die ihn selbstfröhlicher stimmte. Wenn in einem noch so unentwickeltenCharakter — dem die stwken Leidenschaften und ernste»Zwecke des Lebens noch unbekannt waren — sich tiefereund sinnigere Gedanken und Gefühle regten, die dem Lä-cheln ans seinen rosigen Lippen und dem Feuer seiner mun-tern Augen mehr Ernst aufprägten, so würde er sich selbstdiese dunkle Empfindung, dies unbestimmte Verlangen nichthaben erklären können.
Bon einer andern Säule gegen das Gedränge geschütztsah ein Mann — nur wenige Jahre älter der Zeit nach,aber viel älter an Charakter, (mit wie ruhelosen Gedanken,mit wie brennendem Ehrgeiz!) ans das dichte Gewühl,