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Falrie im Stall, seine Phantasie mit Nladdin im Palast.Aufsehen zu machen, lag ihm am meisten am Herzen; erliebte es, durch seine Person, seine Worte, seine Kleidungoder seine Talente einen Effekt hervorzubringen. Er, dervon der Hand in den Mund lebte, war schon durch Ver-brechen, die wir hier nicht erwähnen dürfen, heute reich ge-worden, um morgen wieder durch seine Laster arm zu wer-den. Was er „das Glück" oder „seinen Stern" nannte,war ihm hold gewesen — er war nicht gehängt wor-den! — er lebte; und da er den größten Theil seiner ver-brecherischen Laufbahn im Auslande und unter fremdemNamen vollbracht hatte, so haftete auf ihm, obgleich einEtwas an ihm, etwas Unbeschreibliches und Verdacht Er-regendes eine unbestimmte Unruhe bei den Scharfsichtigenhervorrief, keine possitive Beschuldigung; und die Zügel-losigkeit seines Lebens war außerhalb des Kreises seinerVertrauten nur wenig bekannt. Daher besaß er das ver-meffendste Selbstvertrauen, das aus seinem Muthe ent-stand, und von seiner Erfahrung bestätigt wurde. SeinGewissen war so gänzlich abgestumpft, daß er wie ein Mannohne alles Gewissen erschien. Konrad „wußte, daß er einVerbrecher war;" er aber sah in sich blos einen ungewöhn-lich gescheidten Kerl ohne Vorurtheile und Aberglauben.Daß er bei allen seinen Gaben nicht weiter vorwärts ge-kommen war, gab er, ohne sich zu besinnen, der überlegenenWeisheit seiner Philosophie schuld. Er hätte sich besserbefinden können, wenn er das Leben weniger genossen hätte— aber war Genießen nicht der einzige Inhalt und das