hatte keine» bürgerlichen Name» ; niemand wußte, ob je-mals Pathcn bei der heiligen Taufe für seine SündenBürgschaft geleistet. Aber er hatte sich selbst den seltsamen,heidnisch klingenden Vorname» „Beck" gegeben. So stander da, anscheinend ohne Elter» und Verwandte, ein ein-sames, darbendes, blutloses Wese», welches das große Un-geheuer London aus seinem Riesenschloß geboren zu habenschien — eins seiner siechen, elenden, skrophnlöscn Kinder,die es in Pflege giebt bei der Armuth, in die Schule schicktbei dem Hunger und ihnen zuletzt Sleine gibt anstatt desBrodes, und die Wahl des Galgens oder des Düngerhaufens,wenn das verzweifelnde Kind von der Riesenmuttcr Unter-halt und Obdach fordert!
Und dieses Geschöpf liebte etwas — vielleicht ein Bru-dergeschöpf — davon später, wenn wir in die Geheimnisseseiner Häuslichkeit dringen. Unterdessen liebt er offen undfrei seinen Uebergang; er war stolz ans seinen Uebergang ;er war dankbar gegen seinen Uebergang. Gott helfe dir,Sohn der Straße — warum nicht! Er stand im doppeltenBerhältniß mit ihm: er unterhielt den Uebergang, wennder Uebergang ihn unterhielt. Er lächelte zuweilen vorsich hin, wenn er ihn schön und glänzend inmitten desKothes ringsum vor sich liegen sah; er verlieh ihm dasGefühl eines Besitzes! Was ein Mann für ein schönes Gutfühlen kann, das fühlte Beck für diesen Isthmus der Gosse,der seinem Besen unterworfen war! ^
Die Krönung hatte einen Unzufriedenen gemacht, alssie den Kehrmann von seinem Uebergang wegdrängte.